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Lötstationen und Entlöstationen

Weidinger ist in Sachen Lötstationen Ihr professioneller Ansprechpartner. Unser Sortiment ist von höchster Qualität und bedient einfache sowie hoch komplexe Anwendungsfälle.

Lötstationen finden grundsätzlich in der Elektronikfertigung ihre Anwendung und beinhalten einen Lötkolben, eine Ablage und ein Steuergerät. Mit Hilfe des Lötkolbens und dem geschmolzenen Lot entstehen leitfähige Verbindungen zwischen zwei Metallen. Die präzisen Einstellmöglichkeiten unserer Lötstationen ermöglichen exakte Ergebnisse.

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Lötstationen sind für das professionelle Löten elektronischer Komponenten unverzichtbar. Das Löten mit einem klassischen Lötkolben reicht in vielen Fällen nicht aus. Deshalb greifen Profis auf hochwertige Lötstationen zurück, mit denen sehr exakte Verbindungen erzielt werden können.


2 Arten von Lötstationen:
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Lötstationen – digital und analog.

Diese Stationen werden auch Kontakt-Lötstationen genannt. Der Lötkolben wird an eine Stromversorgungseinheit angeschlossen, die erwärmte Lötspitze lässt das Lötmittel schmelzen und erzeugt die Lötstelle in direktem Kontakt.

Neben den Kontakt-Lötstationen gibt es Stationen mit Heißlufttechnik. Hierbei wird der Lötvorgang mittels heißer Luft, die durch einen Generator erzeugt wird, initiiert.


Vorteile einer Lötstation:

Kleinteilige Bauteile wie Mikrochips, Halbleiter und Transistoren reagieren sehr empfindlich auf zu hohe Temperaturen und können leicht beschädigt werden. Die Temperatur an der Lötspitze muss sich demzufolge exakt einstellen lassen, um Schäden zu vermeiden. Eine solche Temperaturregelung gelingt nur mit einer Lötstation.

Die Temperatur eines klassischen Lötkolbens leitet sich von dessen Nennleistung ab. So erreicht ein Kolben mit 16 Watt Nennleistung eine Löttemperatur von 350 °C. Diese lässt sich weder erhöhen noch senken.

Analoge, aber vor allem digitale Stationen ermöglichen eine exakte Einstellung der Temperatur. Bei einer Digitalstation lässt sich die Temperatur über das Display ablesen, zudem können Sie mehrere Temperatureinstellungen speichern. Sie müssen bei wiederkehrenden Lötaufgaben also nicht jedes Mal erneut die Temperatur einstellen, sondern können auf die gespeicherten Daten zurückgreifen.

Bei einer analogen Lötstation lässt sich die Temperatur über einen Drehregler einstellen. Allerdings lässt sich hierbei die gewählte Temperatur nur schätzen und nicht, wie bei einer digitalen, exakt regulieren.
Heißluftstationen werden hauptsächlich im Bereich des Entlötens von SMD-Bauteilen eingesetzt. Da der Heißluftstrom gleichzeitig mehrere Lötstellen erfassen kann, lassen sich die Komponenten in kurzer Zeit komplett von der Platine entfernen. Im Gegensatz zum Kontaktlöten, bei dem Lötspitzen zum Einsatz kommen, wird beim Heißluftlöten mit Düsen im Handstück gearbeitet. An der Versorgungseinheit werden die Lufttemperatur und die Luftmenge eingestellt. Diese Technik ist für das digitale Löten nur sehr bedingt geeignet.